Darum? Darum was?

 

In deinem Leben läuft es nicht so ganz wie es Du gerne hättest.

 

Du hast schon so viel gemacht und trotzdem geht es nicht wirklich voran.

 

Das kann verschiedene Gründe haben.

 

Du oder besser deine Seele, dein Spirit möchte dieses Thema an dem du gerade arbeitest besonders gut bearbeiten, damit dieses Thema aus allen Perspektiven gesehen und betrachtet hast, damit der Spirit alles Verstanden hat und keine Zweifel mehr offen ist nicht doch irgendeinen Aspekt übersehen zu haben. Dein Spirit möchte dieses Thema nicht mehr mit ins nächste Leben mitnehmen und erlebt es deshalb besonders intensiv. Daher kommt es auch, dass Bekannte nur wenig unternehmen und gleich bzw. Heilung finden und Du ganz und gar nicht.

 

Auch kann es sein, dass Du die Lektion noch nicht verstanden hast. Du glaubst die Situation schon verstanden zu haben, hast dich aber noch nicht geändert, hast dieses Thema noch nicht angenommen und verinnerlicht. Es ist bei dir noch nicht soweit angekommen wie es erforderlich ist. Alle Versuche aus diesem Thema auszubüchsen, wie zum Beispiel ein Jobwechsel, oder ein Partnerwechsel werden dieses Thema nicht lösen. Denn wenn Du eine neue Stelle hast, oder ein neuer Partner da ist wird dieser wieder in die gleiche Rolle springen und Du wirst wieder mit diesen gleichen Themen konfrontiert sein.

 

Auch ist es möglich, dass Du das Thema bereits gelöst hast. Nur der Spirit der Krankheit immer noch in deinem Körper wohnen bleiben will. Er war lange Jahre dein Gast, er hat dich das gelehrt was Du zu lernen hattest. Die Krankheit war ein Freund für dich. Nur dann ist es an der Zeit dem Spirit der Krankheit auch klar zu machen dass dieser gehen muss, weil für ihn die Zeit gekommen ist. Dabei darfst Du dich an eine Stelle verziehen, bei dem Du nach Herzenslust Schreien kannst, ohne dass gleich das Blaulicht kommt. Bedanke dich bei deinem Spirit der Krankheit, und mach ihm unmissverständlich klar, dass es jetzt Zeit ist zu gehen.

 

 

 

Was nicht zu unterschätzen ist, die Angst vor Veränderung. Es ist leider ein aus meiner Sicht seltsames Phänomen. Ein Mensch der Leidet möchte in der Regel von seinem Leid erlöst werden. Er unternimmt vieles um Heilung zu erfahren. Aber es stellt sich leider keine Heilung ein. Wie kann das sein? Wie es ebenso ist, hat der Mensch oft Angst vor Veränderung. Er bricht ungern alte Muster. Er kennt seine Muster nur zu gut, er kennt sie aus allen Perspektiven und in jeder Lebenslage. Was er aber nicht kennt ist der neue Zustand, den ohne Leid. Rein vom Gedanken her sagt er ich will sofort ändern, aber irgendwas im Körper will das eben nicht, die Veränderung. Nur aus dem einen Grund, dass der neue Zustand doch nicht so ist wie man es sich vorgestellt hat. Und dann auch die Angst nicht wieder zurück zu können zu den bekannten Zuständen. Aus diesem Grund leidet die Seele lieber weiter, als den Sprung in einen Bereich zu wagen, den es nicht kennt, auch wenn das die Lösung wäre.

 

Da ist aber noch was, und zwar der „Sekundäre Nutzen“ einer Krankheit. Das hört sich ja sehr verwegen an, ist aber nicht so selten wie man gerne glauben möchte. Stell dir vor eine Person hatte sich am Bein eine Verletzung zugezogen. Im Grunde keine besonderer Akt, oder ein besonderes Vorkommnis. So jetzt ist es so, dass sich der Partner, die Eltern oder das Kind besonders um den Patient kümmert, was davor schon lange so nicht mehr war. Der Patient geniest die Zuneigung und die Fürsorge, die er draus erhalten hat. Klar das Bein schmerzt. Wenn nun das Bein verheilt ist, ist es auch gleich wieder vorbei mit der Sonderfürsorge. Oh la la, jetzt kommen als erstes die Spitzbuben, die das gleicht bemerkt haben wie schön es ist wieder ohne was zu machen im Mittelpunkt zu stehen. Man braucht ja nur ein Aua. Da ist es nicht verwunderlich wenn das Aua noch eine wenig länger da bleiben soll. Auch wenn die Wunde oder was auch immer schon längst verheilt ist wird der Partner zum Bus gebracht, das Kind zur Schule und der Opa zum Seniorennachmittag. Ist doch schön so im Mittelpunkt zu stehen. Das waren die Spitzbuben oder Mädels. Was aber auch genausooft der Fall ist, dass bei einer Person die Seele verletzt ist, und sich die Seele derselben Strategie bemächtigt, um ihr Ziel zu erlangen. Da werden schnell mal Situationen generiert, bei dem es heißt der Papa braucht Schonung, lass die Mama, die hat Kopfschmerzen, oder der Bub muss endlich mal schlafen. Auch will dann eine simple Wunde nicht heilen, oder eine andere Krankheit nistet sich ein. Wenn die Person z. B. ein Alleinsein fürchtet meldet sich die Krankheit im verstärkten Maße zurück und der Fürsorge und das Bemuttern nimmt wieder zu. Im Grunde eine ganz banale Reaktionsweise. Wenn man genauer hinsieht hat (fast) jede Krankheit irgendeinen Nutzen. Das sich aber einzugestehen ist immer unschön.

 

Oft ist es hilfreich wenn Du ein Thema nicht lösen konntest mal ganz aus deiner Rolle rauszugehen. Nicht aus deinem Lebensumfeld, sondern wechsle mal deine Perspektive. Versetze dich in die Rolle einer Eule, setz dich als Eule auf einen Baum und sehe auf dich herunter, sehe was Du als Person da so treibst, was Du so machst, und was Du sagst. Schau dir jede Situationen an, die Du so sehr geändert haben möchtest. Was würdest Du dir als die weiße Eule dir selber als Rat geben? Bedenke, die Weiße, nicht weisse Eule wird immer einen liebevollen und respektvollen Rat geben, er wird Produktiv sein. Sie hat den Überblick, du wenn es auch noch so Dunkel in deinem Leben ist, sie kann alles sehen. Lass dich überraschen.

 

Im Grunde ist alles ganz einfach. Die Lösungen sind alle ganz einfach. Nur das will halt kein Inkarnierter Spirit ja so gar nicht, deswegen ist es doch nicht so einfach. Oder ist es doch nur einfach Einfach?

 

Stell dir vor, Du machst ein Quiz und die Fragen sind extrem Easy. Da wird einen schon nach kurzer Zeit langweilig. Es muss schon etwas Spannung dabei sein, es muss knifflig sein, es muss einen fesseln. Auch die Begeisterung darf nicht fehlen. Einfach soll es nicht sein, das macht doch gar keinen Spaß.

 

Aber ich leide doch so, und ich will das nicht. Ja das kann jetzt so viele Ursachen haben, so viele wie es Menschen es auf der Erde gibt, oder doch nur immer den einen Grund, die Liebe, die gesucht wird. Ja die Liebe, die man nicht hat, die man aber gerne haben möchte. Die Anerkennung, das gesehen werden. Und wenn die Liebe Gut da ist, will man auch gleich wieder was unternehmen. Man will  Spaß haben, man will Abenteuer haben. Aber nur Spiel, Spaß, Spannung und Abenteuer, wie passt das mit der Liebe zusammen, Ehrlich gesagt ich weiß es auch nicht so ganz.

 

Je weniger Liebe, desto mehr Leid. Je mehr Liebe, desto mehr geborgen sein, aufgenommen sein, integriert sein. Integriert geborgen und aufgehoben, wie in Mutters Schoss. Da ist aber kein Abenteuer und kein Spaß und auch keine Spannung. Klar kann man mit Liebe auch Spaß machen/haben. Diese Art von Spaß ist der Zweisamkeit vorbehalten. Die andere Art von Spaß kann Schmerzen zufügen. Dies zu erfahren ist wieder so ein klassisches Lebensthema.

 

„Ich leide so.“

Ist halt wie mit einer Münze, beide Seiten oben geht nicht. Man kann nicht geborgen sein, glücklich sein, alles haben. Bei den meisten zumindest nicht. Auf der andern Seite soll einem was geboten werden. Entscheide dich selbst. Du kannst auch ein Leben mit weniger Action haben. Das ist dann etwas gediegener. Andere würden vielleicht sagen Langweilig. Mach wie es für dich Stimmig ist. Man muss nicht gleich Krank sein um Spaß haben zu dürfen.