Die Krankheit als Freund

 

Die Ursache jeder Krankheit ist ein Leid der Seele.

 

Als ich mal Spazieren war im schönen Tauber-Tal gab es einen  schönen Wanderweg. Der hieß Philosophenweg. Da standen verschiedene Tafeln mit den wunderbarsten Weisheiten.

 

Auf einer Tafel stand sinngemäß:

 

 „Mach doch mal Pause, damit deine Seele wieder hinterherkommt.“ (Indianische Weisheit)

  

Oh ja, das kann man so getrost unterschreiben.

 

Nur in einer Krankheit lässt sich das Leid der Seele ausdrücken und bemerkbar machen. Sie kann sich ja nicht anders zu kennen geben. Erst wenn unser Körper streikt geben wir ihm Beachtung. Sonst muss er nur funktionieren, er muss all das tun was wir so wollen. Er soll alles aushalten was wir so treiben. Wer kennt das nicht? 12 Stunden am Tag Arbeiten und abends soll der Körper noch frohen Mutes alles Mögliche unternehmen und zu allem Ja und Amen sagen.

  

Wenn da nun sich der Meister Schnupfen meldet sagt uns der Volksmund: “Ich hab die Schnauze voll“. Es gibt da viele Redewendungen dazu, die man im Sprachgebrauch kennt. Das geht mir an die Nieren. Das finde ich zum Kotzen. Da werde ich Sauer. Das liegt mir wie ein Stein im Magen.

  

Gibst Du deinem Körper nicht die Pause, dass der Spirit wieder nachkommt wird er schnell Signale geben.

 

Wie bereits an verschiedener Stelle beschrieben möchte sich die Seele weiterentwickeln und hat sich dazu entschieden einen Körper zu nehmen. Um der Seele die Erfahrung bieten zu können braucht der Körper Schmerzen, damit man diesen auch wahrnehmen kann. Da kann man jetzt die Analogie ziehen, dass die Krankheiten direkte Aspekte von Emotionen der Seele sind. Eine zufriedene Seele wird dich mit einem gesunden Körper beglücken. Eine Disharmonie der Seele wird sich in deinem Körper bemerkbar machen. Zuerst etwas Moderat, und bei nicht hinhören dann doch etwas intensiver. Wie du eben willst.

 

Klar das ist nur ein kleiner Aspekt eines weit aus komplexeren Zusammenhangs. Auch Spielen viele weitere Aspekte wie der Familienclan eine nicht unerhebliche Rolle. Auch kann sich deine Seele bewusst dafür entscheiden haben Leid zu fühlen, und nur ausschließlich deshalb hier ist.

 

Da wird es in diesem Leben keine Heilung geben. Für all die anderen besteht noch Hoffnung. Hoffnung die zu lernenden Kapitel frühzeitig verstanden zu haben und früher in die freie Entscheidung zu gehen.

 

Aber warum ist nun die Krankheit ein Freund? Stell dir vor Du bist in einer fremden Stadt, und Du willst dich zurecht finden. Da kommt ein Freund und zeigt die ganz schnell die Sehenswürdigkeiten und all die Dinge, die Du nicht gesehen hättest, wäre dein Freund nicht dagewesen. Also das war dein Freund. Wenn nun die Krankheit dich auf Dinge aufmerksam macht, die du so nicht gesehen hättest, so ist sie doch auch dein Freund. Sie sagt mach mal Pause deine Knochen sind müde. Sie Sagt iss dieses oder jenes nicht, das bekommt dir nicht so gut. Sie bewahrt dich vor dem körperlichen Kollaps.

 

Wenn Du zum Beispiel Kopfschmerzen hast sagst du zu deinen Freunden: „Heut bleib ich daheim und ich ruh mich aus“. Wenn dir etwas Schwindelig ist wirst Du auch nicht auf ein Gerüst steigen. Dein Spirit weiß immer mehr, als Du ahnst. Er kennt Prüfungen, bei denen er gerne die Darm und Magenorgane bemüht um sich der Erfahrung einer Prüfung zu entziehen.

 

Im Grunde kann man sagen, wenn sich eine Krankheit breit gemacht hat darfst Du über dein Leben nachdenken. Du kannst Inne halten und in dich reinspüren und mal sehen was deine Seele anders haben möchte.

  

Ein ganz andere Aspekt ist der, wenn kleine Kinder mit Krankheiten aufwerten, die ein Erwachsener nicht wegstecken kann.

 

Kinder sind Unschuldig, und das von der ersten Sekunde an. Kinder lieben ihre Eltern. Sie verstehen nichts von all dem was sie belastet. Was sie allerdings exzellent können, ist dass Sie das Leid der Eltern spüren. Sie reagieren höchst unterschiedlich darauf. Sie lieben die Erlern so sehr, dass sie wie es auch andere Lebewesen machen das Leid der Eltern oder von einem aus dem Familienclan übernehmen. Sie übernehmen im wahrsten Sinne die Krankheit. Diese Kinder, sind dann diejenigen, da bei ihrer schweren Krankheit auch die Eltern noch trösten. Wer von den Erwachsenen kann das schon?

 

Und nun?

 

Was kannst Du machen, dass Du diesen Freund nur von Erzählungen kennst und nie persönlich kennenlernen darfst?

  

Mach all das was dir Gut tut, ein nettes Gespräch, ein gutes Buch, mal eine ½ Stunde alleine im Wald, mal mit dem geliebten Partner zum Tanzen gehen, all die schönen Sachen, die einem so richtig Kraft geben.

 

Sind die Batterien erst mal leer ist der Weg zur Tankstelle weit, deshalb immer frühzeitig zum Tanken und nicht erst bei der Restanzeige anfangen zu suchen.